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31.10.2018

Kooperation zwischen RFH und IHK Mittlerer Niederrhein: Zertifikatsstudiengang „Digital Transformation Management“ startet erstmals im Frühjahr 2019

Die Anforderungen der Wirtschaft an das Wissen und die Kompetenzen der Hochschulabsolvent*innen ändern sich schnell. Die neue digitale Arbeitswelt wird vieles verändern. Wer sein Berufsleben erfolgreich gestalten will, der muss sich mit dem rasanten technologischen Wandel auseinandersetzen. Diese Entwicklung macht auch vor der Berufsausbildung nicht Halt: Ausbildungsordnungen müssen angepasst oder neu aufgestellt werden. Gleiches gilt für Zertifikatsstudiengänge. Eine neue Kooperation der IHK Mittlerer Niederrhein mit der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) am Standort Neuss setzt genau da an: Der neue Zertifikatsstudiengang „Digital Transformation Management“ verbindet Technik, smarte Managementstrategien, Philosophie, Soziologie, Kommunikation und Psychologie mit der praktischen Anwendung in den unterschiedlichsten Berufs- und Geschäftsfeldern. Studienbeginn ist sowohl im Sommer- als auch im Wintersemester 2019.

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Wer sein Berufsleben erfolgreich gestalten will, der muss sich mit dem rasanten technologischen Wandel auseinandersetzen. (Quelle: iStock.com_ipopba)

„Die Kooperation zwischen der RFH und der IHK ist ein Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft hybrider Ausbildungssysteme, beide Partner legen ihre Stärken zusammen, dadurch wird es möglich, auf hohem Niveau zukunftsorientiert auszubilden. „Der Studiengang Digital Transformation Management ist in der Form einzigartig in Deutschland“, sagt RFH-Präsident Prof. Dr. Martin Wortmann. Und der Leiter des zuständigen Europa-Instituts für Erfahrung und Management (METIS) an der RFH, Prof. Dr. Werner Bruns, ergänzt: „Der Studiengang bietet jeweils zwei aufeinander aufbauende Hochschulzertifikate und den Master of Arts an. Und das Beste daran ist: Für den Erwerb der Zertifikatsabschlüsse gibt es keine Zulassungsvoraussetzungen.“

Das macht die Kooperation für die IHK interessant. IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz: „Damit steht dieser Studiengang auch unseren IHK-Absolvent*innen offen und bietet ihnen die Möglichkeit, gleich drei hochwertige Zertifikate im Bereich der digitalen Transformation zu erlangen, darunter unser IHK-Zertifikat ,Digital Transformation Manager/-in‘.“ Das sei gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel wichtig: „Die Fachkräftesicherung in unserer Region besitzt für die IHK Mittlerer Niederrhein genauso wie für die Rheinische Fachhochschule Neuss einen sehr hohen Stellenwert – insbesondere wenn es darum geht, das gesellschaftlich relevante Thema der digitalen Transformation auf hohem Niveau anzubieten.“

Die Vermittlung der theoretischen und methodischen Grundlagen bildet die Basis für den berufsbegleitenden, modular aufgebauten Studiengang. Die Studierenden erforschen Trends, entwickeln neue Geschäftsmodelle, Innovations- und Finanzierungskonzepte, sie lernen kommunikative Strategien sowie ethische Standards und Qualitäten für die Führung im digitalen Zeitalter. „Durch Projekt-Kooperationen mit Institutionen aus Wirtschaft und Gesellschaft soll der Studiengang darüber hinaus zu einem Transfermodell für die Region werden“, sagt Bruns. Und die IHK sei der ideale Partner und Garant dafür, dass die Lerninhalte tatsächlich die gegenwärtige Transformation der unternehmerischen Praxis widerspiegeln.

Die Zertifikatslehrgänge sind geeignet für Berufstätige und Studierende, die sich optimal durch ein akademisches Studium auf die neue digitale Arbeitswelt vorbereiten wollen.

Dabei werden folgende Zielgruppen speziell angesprochen:

„Schon jetzt befinden sich in unseren IHK-Seminaren und IHK-Zertifikatslehrgängen zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit akademischen Abschlüssen“, erklärt Petra Pigerl-Radtke, IHK-Geschäftsführerin für Bildung und Fachkräftesicherung. „Warum soll also eines unserer besten IHK-Formate der beruflichen Bildung – die IHK-Zertifikatslehrgänge – nicht auch für die Zielgruppe Bachelor- und Masterstudierende interessant sein? Daher unterstützen wir in der Zusammenarbeit mit der Rheinischen Fachhochschule Neuss die Schaffung neuer hybrider Formate und beteiligen uns gerne daran, innovative Angebote zu entwickeln.“ Der neue Zertifikatsstudiengang bietet mehrere Vorteile. Bereits nach dem ersten Studienjahr wird der Institutsabschluss zum „METIS-Managementzertifikat der Rheinischen Fachhochschule Köln“ erreicht. Durch den erfolgreichen Abschluss des dritten Semesters folgt das Zertifikat zum „IHK Certified Digital Transformation Manager der Rheinischen Fachhochschule Köln“.

„Die in dichter Abfolge stehenden Zertifikatsabschlüsse honorieren und dokumentieren die erreichten Fortschritte zeitnah“, so Bruns. Die erworbenen Qualifikationen können schon nach der ersten Stufe unmittelbar umgesetzt und das Studium gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Im vierten Semester kann unter bestimmten Voraussetzungen der akademische Grad „Master of Arts“ der Rheinischen Fachhochschule erreicht werden. Bruns: „Wir beraten dabei gerne und individuell, inwieweit bisherige Abschlüsse und Studienleistungen anerkannt werden können.“

Studierende des dualen/hybriden Studiums beziehungsweise des Zertifikatslehrgangs können maximal zehn Freitage pro Jahr in Anspruch nehmen. Dies entspricht dem gesetzlichen Mindestanspruch auf Bildungsurlaub. Die weiteren Vorlesungen finden am Freitagabend sowie an Samstagen (ganztags) statt. Innerhalb von zehn bis vierzehn Vorlesungstagen pro Semester werden die prüfungsrelevanten Themen vermittelt, erörtert und diskutiert. Die Prüfungsvorbereitung erfolgt im Selbststudium.

 

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