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28.11.2018

#RFHhack18 – Die sozialen Herausforderungen von morgen schon heute meistern

Die RFH suchte Social-Start-up-Teams für den ersten „Social Innovation Hackathon“, die mit Kreativität und Innovationsgeist an nachhaltigen Lösungen für gesellschaftliche und ökologische Probleme arbeiten. Studierende und Absolvent*innen erarbeiteten einen Tag lang auf Augenhöhe mit Mentoren (Professoren und Managern) ein Unternehmenskonzept und Geschäftsmodell für soziale Herausforderungen. Neben Teamgeist sind viele kreative Ideen und gute Lösungen entstanden. Drei der fünf Themen erhielten am Abend von einer Jury Lob und Preisgelder. „Diese Erfahrung hat einen großen Lerneffekt.“ Das war das Fazit der teilnehmenden Studierenden. Zum Start des Sommersemesters ist ein Pitch mit Investoren geplant. Das Feedback war von allen Beteiligten so gut, dass dieses Konzept weiterentwickelt und fortgesetzt wird.

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Die Initiatoren:
Die Initiatoren des ersten „Social Innovation Hackathons“ waren a) Professor Dr. Martin Wortmann, b) Dipl.-Ing. und Architekt Zoltàn von Mohos sowie Kay-Uwe Erdmann – begleitet Investor*innen und Gründer*innen von Start-ups als Rechtsanwalt – sowie c) RFH-Professor Dr. Kai Buehler – Start-up-Experte und maßgeblicher Unterstützer des „Social Innovation Hackathons“.

Die Rahmenbedingungen:
Die Teilnehmer*innen konnten sich für die Erarbeitung der Themen ein Team aussuchen. Jedes Team hatte im Hauptgebäude der RFH (Schaevenstraße), in der die Veranstaltung stattfand, seinen eigenen Raum. Der Aufenthaltsraum war der gemeinsame Treffpunkt, in dem es Getränke, ein reichhaltiges Buffet sowie interessante Gespräche und Diskussionen gab.

Die Challenges:
Für die Erarbeitung eines Unternehmenskonzept und Geschäftsmodell für soziale Herausforderungen gaben sie den Teilnehmer*innen vier Challenges vor. Eine Challenge war ein frei zu wählendes Thema („disrupted packaging”) zum Thema „Social Innovation“.

Die vier vorgegebenen Challenges:

1. „Digitale Vernetzung des Ehrenamtes“
2. „Smart Living für Senioren, Alleinerziehende und junge Familien“
3. „Europäische Denkmäler zukunftsfähig machen“
4. „Ost-West-Bio-Food-Chain

Ergebnisse/Preisvergabe:

1. Platz
Challenge 3 („Europäische Denkmäler zukunftsfähig machen“)
Teilnehmer*in: Philipp Hebestreit, Lara Krumbe

2. Platz
Challenge 1 („Digitale Vernetzung des Ehrenamtes“)
Teilnehmer*innen: Daniel Söller, Greta Volbach, Timo Gadow, Jan-Niklas Koll, Anna-Lena Schölich

3. Platz
Challenge 5 („disruptive packaging“)
Dawid Schimmel, Roman Stammes, Felix Hackland, Anna-Clara Gith

Fazit:
Die Mentoren sind der Auffassung, dass neben den prämierten alle Arbeitsergebnisse würdig sind, weiterentwickelt zu werden. Von fünf Themen wurden drei im Rahmen des Dinners prämiert.

Prof. Dr. Kai Buehler: „Social Entrepreneurship ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Wie können Unternehmen die sozialen Aufgaben von heute meistern und gleichzeitig unternehmerisch erfolgreich sein? Es war inspirierend zu sehen, wie die Studierenden in dieser kurzen Zeit konkrete, soziale Geschäftsideen erfolgreich bearbeitet und auch schon mit der Umsetzung begonnen hatten.“

Ralf Bender, Mentor des RFH-Hackathons und Geschäftsführer von NETVALUE: „Ich gratuliere zu Ihrem sehr gelungenen „Hackathon“ am 09.11.2018 in Köln. Ich empfand die Atmosphäre als inspirierend und vor allem menschlich als sehr angenehm. Im Vergleich zur Zusammenarbeit und dem Gedankenaustausch mit rund sechzig Start-ups in den letzten fünfzehn Monaten bewerte ich die Arbeitsergebnisse als äußerst produktiv, gut strukturiert und qualitativ hochwertig. Ihre Student*innen können stolz auf das Geleistete sein. Besonders möchte ich die im Laufe eines Tages erreichten Arbeitsergebnisse zur den unterschiedlichen Produktideen bzw. zu den Geschäftsmodellen hervorheben, sowohl inhaltlich als auch methodisch mit Blick auf die Entwicklung und Herleitung der Arbeitsergebnisse. Ihrem vorgegebenen gedanklichen Überbau nachhaltiger und auch sozial-ökonomischer Lösungen sind die Student*innen in ihren jeweiligen Projekten genauso gefolgt wie der Einladung zum „Querdenken“. Beide sind nach meiner festen Überzeugung zentrale Elemente, die dazu beitragen können, die Zukunft für uns alle erstrebenswert und sinnhaft zu gestalten. Sehr gern unterstütze ich Sie auch weiterhin bei Ihren zukünftigen „Hackathons“.“

Hintergrund:
Die RFH wird 2019 das Institut für Nachhaltigkeit und Kreislaufprozesse im Torhaus auf Schloss Türnich gründen. Dafür sind drei thematische Schwerpunkte geplant:

- Food & Health
- From idea to product (Ideenfindung/Hackathon I Produktdesign/Kommunikation I Engineering-Produktentwicklung I Start-ups)
- Nachhaltigkeit in der Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft

 

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