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17.10.2018

„Seit 60 Jahren mit Leidenschaft für Bildung und Förderung junger Talente“ - Rheinische Fachhochschule Köln feierte ihr 60-jähriges Jubiläum

Prof. Dr. Martin Wortmann, Präsident der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) und Kanzler Thore Eggert durften zur Jubiläumsfeier etwa 350 Gäste aus Politik und Hochschulen sowie Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Lehrende begrüßen. In dem Festakt würdigte der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, den leidenschaftlichen Einsatz der RFH für Bildung, für die Förderung junger Talente sowie für die Verknüpfung von Theorie und Praxis. In der Woche vom 8. bis 12. Oktober öffnete die RFH ihre Türen für Interessierte. Weiterhin gehörten öffentliche Expertenvorträge und Praxisprojekte zum Programm der Jubiläumswoche.

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(v.l.n.r.) Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen Armin Laschet im Gespräch mit Studierenden (Leon Gerkowski und Julia Schain) sowie RFH-Präsident Prof. Dr. Martin Wortmann (rechts) und RFH-Kanzler Thore Eggert (2. v.l.)

Die Rheinische Fachhochschule Köln, kurz RFH, gehört zu den ersten und ältesten Fachhochschulen in privater Trägerschaft – zur Rheinischen Stiftung für Bildung. In der Nachkriegszeit gab es einen großen Mangel an Techniker*innen und Ingenieur*innen sowie an praxisorientierten Aus- und Weiterbildungsplätzen. Unterstützt durch ein Kuratorium aus zwölf Kölner Unternehmen, wurden die Rheinische Ingenieurschule und ein Jahr später die Rheinische Technikerschule von Dr. Gottfried Päffgen gegründet. Sie verfolgte das Ziel, die jungen Techniker*innen und Ingenieur*innen mit einer noch größeren Praxisorientierung als bisher auszustatten.

Die staatlich anerkannte RFH ist heute keine reine Technik- und Ingenieurschule mehr. Sie bietet in vier Fachbereichen vierzig Bachelor- und Masterstudiengänge an. Mit ihrer sechzigjährigen Tradition gehört die RFH, die tief in der Region Rheinland verwurzelt ist, zur drittgrößten Bildungseinrichtung in Köln.

Die „Rheinische“ ist 1958 mit ein paar hundert Studierenden gestartet – 2018 sind es stattliche 6 500 junge Menschen, die hier den akademischen Grundstein für ihre berufliche Karriere legen. In den vergangenen sechzig Jahren haben unzählige Absolventinnen und Absolventen erfolgreich ihren Weg ins Berufsleben gefunden. Generationen von Familien haben an der RFH studiert. Sie sind am Erfolg der Wirtschaft und der Industrie in der Kölner Region und weit darüber hinaus beteiligt.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Seit sechzig Jahren setzt sich die Rheinische Fachhochschule mit Leidenschaft für Bildung, für die Förderung junger Talente und für die Verknüpfung von Theorie und Praxis ein. ‚Aufstieg durch Bildung‘ ist ein Leitsatz unserer politischen Arbeit, und es sind Hochschulen wie die RFH, die diesen Leitsatz in die Tat umsetzen. Die Rheinische Fachhochschule bildet junge Menschen interdisziplinär und lebensnah aus und bereitet sie so hervorragend auf das Berufsleben vor.“

Die RFH gehört zu den ersten deutschen Hochschulen, die den Fokus auf sogenannte hybride interdisziplinäre Studiengänge wie „Medienwirtschaft“ oder „Medizinökonomie“ gesetzt hat. Die Studiengänge tragen der allumfassenden Digitalisierung Rechnung oder wurden auf Bedarf der Wirtschaft ins Leben gerufen. Ein Großteil der in Köln angebotenen berufsbegleitenden Studiengänge stammt von der RFH. Im weiten Umkreis ist sie die einzige Hochschule, die Ingenieurstudiengänge auch berufsbegleitend als Präsenzstudium ohne Studiengebühren anbietet.

Auch der gesellschaftliche Aspekt ist seit der Hochschulgründung fest in ihrem Leitbild verankert. So gehört zu den Stärken der RFH, ein besonderes Augenmerk auf diejenigen zu richten, denen es aufgrund unterschiedlicher Lebensumstände erschwert wird, eine ihren Talenten und Fähigkeiten gemäße Ausbildung zu erlangen. Die Rheinische vermittelt ihnen seit 1958 eine entsprechende Bildungs- und Entwicklungschance. Das ist ein außerordentlich wichtiger Aspekt der Chancengleichheit.

RFH-Präsident Prof. Dr. Martin Wortmann: „Wir freuen uns auf eine spannende Zukunft, für die wir uns viel vorgenommen haben. Der wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Wandel fordert von uns die kontinuierliche Anpassung in der Lehre. Die RFH wird ihr Angebot vielfältig ausweiten, etwa durch flexiblere Lernszenarien. Der Wissenstransfer in die (Zivil-)Gesellschaft wird eines unserer zentralen Themen bleiben, um die Transformationen, besonders durch den Digitalisierungsprozess, zum Wohlergehen der Gesellschaft zu gestalten. Dafür bedarf es der Unterstützung durch Wissenschaft und Forschung. Wir sind dabei, unsere gut entwickelte Forschung weiter auszubauen und das digitale Lernen weiterzuentwickeln.“

 

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