RFH und Boston Consulting Group untersuchen Kölner Karneval

Die Wirtschaftskraft und das Image des Karnevals stehen im Fokus der vom Festkomitee Kölner Karneval beauftragten Studien der RFH und Boston Consulting Group. Mit dem Ergebnis: Der Karneval bringt Köln eine Wirtschaftskraft von 600 Millionen Euro. Für viele ist Karneval vor allem ein kulturelles Highlight. „Von der Bevölkerung wird der Karneval überwiegend als einzigartiges Brauchtumsfest mit positiven Auswirkungen auf das Image der Stadt Köln wahrgenommen“, so die Leiterin der RFH-Studie Prof. Dr. Silke Schönert. FK-Präsident Kuckelkorn resümiert, dass die Balance zwischen Wirtschaftsfaktor und Kulturgut auch in Zukunft erhalten bleiben muss. Die Zusammenarbeit zwischen RFH und Festkomitee wird fortgesetzt. Neue Befragungen starten jetzt und sind auch online möglich.

v.l.n.r. Jochen Schönfelder (BCG), Christoph Kuckelkorn (Präsident Festkomitee Kölner Karneval), Prof. Dr. Silke Schönert (RFH), Prof. Dr. Thomas Barth (RFH)

Die Ergebnisse der Studie wurden am 25. Februar 2019 auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Jochen Schönfelder (Boston Consulting Group) und Prof. Dr. Silke Schönert (RFH) präsentierten ihre Ergebnisse der anwesenden Presse.

 

„Die Ergebnisse der beiden Studien decken sich in vielen Fällen mit unseren Wahrnehmungen“, sagte Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Aber sie liefern uns auch verlässliche Zahlen, mit denen wir selbstbewusst auftreten und sagen können: Der Karneval ist nicht nur ein Teil der Stadtgesellschaft, sondern er bestimmt auch das Leben in der Stadt.“

Neben der hohen Zustimmung zum Karneval gibt es aber auch Verbesserungsbedarf. Zum Beispiel die Reduzierung des Alkoholkonsums, mehr Toiletten auf den Straßen, weniger Müll und erhöhte Sicherheit. „Damit haben wir verlässliche Daten und Handlungsempfehlungen, aus denen wir ganz konkrete Planungen für die Zukunft ableiten können – auch für die Zusammenarbeit mit der Stadt“, so Christoph Kuckelkorn.

Studie wird fortgesetzt

Was macht den Karneval in Köln besonders? Warum kommen immer mehr Menschen in die Domstadt? Welche Erwartungen haben sie und welche Veranstaltungen besuchen sie? „Wir suchen Antworten auf diese Fragen, um künftig Besucherströme besser lenken und ihnen bessere Angebote machen zu können“, erklärt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Der Karneval begeistert Menschen landesweit und wird immer größer. Diese Entwicklung können wir nicht aufhalten, also müssen wir Lösungen finden, damit umzugehen.“ Bereits in der vergangenen Session waren an Weiberfastnacht und Rosenmontag RFH-Studenten an den Hotspots der Jecken im Einsatz, um möglichst viele Teilnehmer für die Studie zu gewinnen. Über 1800 Menschen hatten damals teilgenommen. „Die Verlängerung der Studie gibt uns die Möglichkeit, die Ergebnisse zu vergleichen und mögliche Veränderungen im Verhalten der Karnevalisten aufzuzeigen“, erläutert Prof. Dr. Silke Schönert, Leiterin der Studie an der Rheinischen Fachhochschule.

Online Befragung
https://www.surveymonkey.de/r/f3kromo19

 

Icon Zur Studie (2.3 MB)

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