Fakten & Infos

Mit ca. 5,4 Millionen Wörtern verfügt die deutsche Sprache über einen großen Wortschatz, der einen hochdifferenzierten Satzbau mit flexibler Wortstellung und feinsten Bedeutungsunterschieden ermöglicht. Ein paar interessante Fakten zur Deutschen Sprache:

• Weltweit gibt es ca. 6000 Sprachen.
• Deutsch gehört zu den zehn stärksten Sprachen der Welt.
• Das Deutsche hat 103,5 Millionen Muttersprachler.
• In der EU ist Deutsch die am meisten gesprochene Muttersprache.
• 1/3 der Europäer hat Deutschkenntnisse.
• In 114 Ländern lernen derzeit ca. 15 Millionen Menschen Deutsch.

Quellen: https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Lexikon/EUGlossar/S/2005-11-22-sprachenregelung-in-eu-behoerden.html; http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Europa/Deutsche_Europapolitik/DeutscheSpracheInDerEU_node.html

Deutsch ist also eine weit verbreitete, vielfältige Sprache. Aber mit der Sprachbeherrschung und auch mit dem Umgang im eigenen Land sieht es nicht überall gut aus.

Bei der Vermittlung der deutschen Sprachbildung stehen Bildungseinrichtungen vor zahlreichen Herausforderungen. Dabei liegen die Probleme nicht nur bei Migrant/innen, sondern zunehmend auch bei deutschen Muttersprachler/innen.

 

Probleme für deutsche Muttersprachler

  • Grundschüler machen heute fast doppelt so viele Rechtschreibfehler wie vor 40 Jahren.
  • 62 % der Menschen in Deutschland geben an sich noch nicht an die neue Rechtschreibung gewöhnt zu haben.
  • Bundesweit können 7,5 Millionen Erwachsene im Alter von 18 bis 64 Jahren deutsche Texte nicht richtig verstehen und nicht richtig schreiben.
  • Lese- und Rechtschreibkenntnisse nehmen ab.
  • Unpräzise und umgangssprachliche Formulierungen nehmen zu.
  • Anglizismen verdrängen zunehmend das Deutsche.

 

Probleme für Migranten und Bildungsnomaden

  • Schuleingangsuntersuchungen zeigen, dass bis zu 40 % der Zuwandererkinder im Kenntnisstand des Deutschen weit hinter den gängigen Anforderungen an Erstklässler zurückliegen.
  • International Studierende (sind für das Studium nach Deutschland gekommen) weisen geringe oder fehlende Kenntnissen auf.
  • Anteil der Befragten, die ihre eigenen Kenntnisse als nicht gut oder nicht vorhanden einschätzen: 27 % Zuhören, 24 % Lesen, 40 % Sprechen, 40 % Schreiben.

 

Herausforderungen für deutsche Hochschulen und Bildungsträger

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