Studienschwerpunkte

In den Fachbereichen Medien, Medizinökonomie und Wirtschaft & Recht können die Studierenden in den letzten beiden Semestern des Bachelorstudiums gemäß ihren Ambitionen aus einem breit gefächerten Kanon von Schwerpunkten eine Spezialisierungsrichtung auswählen:

Zunehmend stehen deutsche Unternehmen mit ihrem exportorientierten Umsatzanteil und mit den im Ausland getätigten Direktinvestitionen an herausragender Stelle im globalen Wettbewerb. Gerade mittelständische Betriebe mit weniger als 500 Mitarbeitern prägen diesen Trend. Ziel dieses Schwerpunktes ist die Vermittlung praxisrelevanter Methoden und Strategien für eine international ausgerichtete Unternehmenstätigkeit auch mittelständischer und kleinerer Unternehmen.

Angehende Jungunternehmer oder auch Unternehmensberater finden hier das nötige Rüstzeug. Für Studierende der kaufmännischen Fachrichtungen bieten sich hier Chancen der Profilierung: Wer global denken und lokal handeln kann, ist eine gesuchte Kraft. Der Studienschwerpunkt befähigt die Studierenden, anspruchsvolle Fach- und Führungsverantwortung in den Bereichen Controlling und Qualitätsmanagement in internationalen Unternehmen wahrzunehmen, und ein Job im Controlling bietet ein ideales Sprungbrett für die weitere Karriere.

Zu den Fächern des Schwerpunktes gehören:

  • Methoden und Instrumente des angewandten Controllings
  • Unternehmensconsulting
  • Qualitätsmanagement
  • Internationalisierungstheorien und -strategien
  • Konzern-Rechnungswesen / Einführung in die internationale Rechnungslegung
  • Internationales Wirtschaftsrecht



Ziel dieses Schwerpunktes ist die Vermittlung praxisrelevanter Instrumente und Methoden des Controllings auf der Grundlage eines konzeptionellen Sinnverständnisses. Das erlernte methodische Kompetenzwissen und die vermittelten Kommunikationsfähigkeiten schaffen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche praktische Anwendung.

Für Studierende mit einer kaufmännischen Fachrichtung bieten sich hier Chancen der Profilierung zu angehenden Controllern und Managern. Wer Controlling studiert hat, konzeptionelles Denken und analytisches Know-how sowie gute Kommunikationsfähigkeiten mitbringt, hat in der Regel schnell einen Vertrag in der Tasche. Der Studienschwerpunkt befähigt die Studierenden, anspruchsvolle Fach- und Führungsverantwortung im Bereich Controlling in (inter)nationalen Unternehmen wahrzunehmen, und ein Job im Controlling bietet ein ideales Sprungbrett für die weitere Karriere.

Zu den Fächern des Schwerpunktes gehören:

  • Finanzwirtschaftliches Controlling
  • Marketing und Vertriebscontrolling
  • Produktions- und Logistikcontrolling
  • Internationale Rechnungslegung, Konzernrechnungslegung und Bilanzanalyse
  • Controlling und Informationstechnologie



Dieser Schwerpunkt konzentriert sich auf das Marketing von Unternehmen. Dabei stehen strategische Fragestellungen der Erringung und Aufrechterhaltung von Wettbewerbsvorteilen im Mittelpunkt. Angesichts der zunehmenden Globalisierung wird ein besonderes Augenmerk auf die Gestaltung der internationalen Marktbearbeitung gelegt. Im zweiten Fachgebiet wird die Marktforschung angewandt und Planung und Controlling werden vertieft. Case Studies runden den Schwerpunkt ab.

Nach Beendigung des Studiums kann der Absolvent z. B. in den Unternehmensabteilungen Marketing, Vertrieb, Marktforschung, Messewesen, Controlling und Public Relations eingesetzt werden. Aufgrund der Breite der Ausbildung gibt es in diesem Schwerpunkt auch Einsatzfelder im internationalen Bereich.

Zu den Fächern des Schwerpunktes gehören:

  • Strategisches Marketing
  • Internationales Marketing
  • Rechtliche Rahmenbedingungen im Marketing
  • Angewandte Marktforschung
  • Marketing-Planung und -Controlling
  • Marketing-Case-Studies



Dieser Schwerpunkt zielt auf die Berufsfelder in der Medienindustrie (Film, Fernsehen, Zeitungs- und Zeitschriftenverlage, Buchverlage, Musiklabels sowie Internetunternehmen) und stellt somit den Kern des Studiengangs Medienwirtschaft dar. Zum einen qualifiziert der Schwerpunkt für allgemeine Managementaufgaben in den Rundfunksendern, Verlagskonzernen und Internetunternehmen, zum anderen für spezielle betriebswirtschaftliche Aufgaben im Marketing, Vertrieb und in der Geschäftsleitung.

Allein in NRW werden in diesem Industriecluster rund 120 Mrd. Euro Umsatz mit rund 350.000 Beschäftigten realisiert. Insbesondere Köln gilt als Zentrum der Medien- und Kommunikationswirtschaft. Dafür stehen nicht nur zahlreiche national und international bekannte Unternehmen (wie RTL Mediengruppe, WDR, Neven DuMont, EMI, Lübbe Verlag etc.), sondern auch die vielen hochinnovativen und kreativen kleineren Akteure, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Funktion von Zulieferbetrieben einnehmen (z. B. Endemol, Grundy-UFA, Brainpool, NOB Studios, Coloneum etc.).

Die digitale und mobile Transformation macht diesen Schwerpunkt hochdynamisch und spannend und bietet sehr gute Berufsperspektiven. Insbesondere das Internetgeschäft trägt heute substantiell zum Erfolg von Verlagen und Fernsehsendern bei. Großverlage wie Bauer, Burda, Springer sowie Fernsehsender wie SAT1/Pro7 oder RTL erzielen mit ihren Internetvermarktungsfirmen inzwischen einen beträchtlichen Teil des Umsatzes mit Internetaktivitäten und weisen Rekorde beim Gewinn aus – und das trotz teilweise sinkender Auflagen und Quoten im klassischen Geschäft. Zudem treiben sie ihre Internationalisierung in Europa, USA und Asien voran.

Es besteht daher ein hoher Bedarf an innovativem Nachwuchs. In diesem Schwerpunkt erhalten die Studierenden einen guten Überblick über den Status quo und die zukünftigen Trends und sind in der Lage, unternehmerische Entscheidungen in der Branche zu treffen.

Zu den Fächern des Schwerpunktes gehören:

  • Rundfunkmanagement
  • Verlagsmanagement
  • Internationales Medienrecht
  • E- und M-Business für Medienunternehmen
  • Controlling Medienunternehmen
  • Planung und Finanzierung von Medienunternehmen



Diese Schwerpunkt ist auf die betriebswirtschaftlichen und arbeitstechnischen Aspekte von Werbeagenturen ausgerichtet. Agenturen sind Mittler zwischen der werbetreibenden Industrie und den Verlagen, Rundfunksendern und Internetunternehmen. Sie setzen im Kundenauftrag die Zielvorgaben der Werbekunden um. Konzeption und Medienproduktion, Eventmanagement, Medienpsychologie, rechtliche Aspekte der Werbung, Controlling sowie internationale Aspekte und PR im Kommunikationsmix spielen hier eine Rolle.

Zu den Fächern des Schwerpunktes gehören:

  • Controlling für Agenturen
  • Rechtliche Aspekte der Werbung
  • Medienpsychologie
  • Eventmarketing
  • Medienkonzeption und -produktion
  • Internationale Aspekte und PR im Kommunikationsmix



Der Studienschwerpunkt konzentriert sich auf Markenentwicklung und -gestaltung aus kommunikationspolitischer Perspektive.

Im ersten Fachgebiet werden Grundlagen der Markenentwicklung vermittelt: Was macht ein Produkt, eine Person, ein Unternehmen oder eine Dienstleistung zu einer Marke? Wie kann man Marktentwicklung strategisch planen und managen und wie werden Markenbewertungen vorgenommen? Schließlich werden Werbestrategien und deren Wirkung analysiert. Hierzu lernen die Teilnehmer Werkzeuge der Marktforschung kennen, die helfen Kommunikationsauswirkungen zu messen, den Status einer Marke sichtbar zu machen und diese erfolgreich zu entwickeln.

Im zweiten Fachgebiet erfolgt die anwendungsbezogene Vertiefung. An konkreten Beispielen werden Markenbildungsprozesse (Branding) in unterschiedlichen Branchen und Bereichen untersucht. Hierbei erfolgt eine Ausweitung der Betrachtung auf dreidimensionale Markenwelten (Messen, Ausstellungen, Events) und innovative Crossmedia-Ansätze. Es wird deutlich, dass für viele Unternehmen, die im globalen Wettbewerb stehen, Markenstrategien multidimensional und multisensual entwickelt werden müssen.

Der Schwerpunkt qualifiziert für Management- und Designaufgaben in Unternehmen, die Lösungen für Fragen zur Markenentwicklung, Markenführung und -gestaltung suchen.

Zu den Fächern des Schwerpunktes gehören:

  • Markenentwicklung / Markenwerte
  • Markt- und Trendforschung
  • Dreidimensionale Markenwelten
  • Werbewirkung und -strategien
  • Corporate-/ Product-Branding
  • Crossmedia-Marketingstrategien



Die Tätigkeit der M&A-Spezialisten ist sowohl bei den Juristen als auch bei den anderen regelmäßig involvierten professionellen Beratern (insbesondere Investmentbankern, Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern, ggf. Grundstücks-, Umwelt- oder Industriespezialisten) teamorientiert. Wirtschaftlich zählt die realistische und damit richtige Bewertung eines Unternehmens zu einer der schwierigsten und gleichzeitig der zentralen Aufgabenstellung bei einer Betriebsübernahme. Die Tatsache, dass nach Ermittlung der KfW-Mittelstandsbank jeder fünfte Firmenzusammenbruch auf einen überhöhten Kaufpreis zurückzuführen ist, zeigt den betriebswirtschaftlichen Stellenwert für die erfolgreiche Fortführung des Unternehmens.

Juristisch werden Mergers & Acquisitions vor allem geprägt durch Vertragsrecht, Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Kapitalmarktrecht und Wettbewerbsrecht, in Deutschland und einigen anderen kontinentaleuropäischen Ländern auch durch Arbeitsrecht, sowie spezifische, auf den Unternehmensgegenstand gerichtete Regulierungen, z. B. Bank- und Versicherungsaufsichtsrecht, Pharmarecht, Grundstücksrecht, Telekommunikationsrecht usw.

Die Tätigkeit erstreckt sich von der Beratung bei Strategie und Strukturierung über die Vertretung in Verhandlungen, die eingehende rechtliche Überprüfung des Zielunternehmens (Due Diligence), die Konzeption und Formulierung der erforderlichen Verträge und Vorverträge bzw. verhandlungssichernden Vereinbarungen in Bezug auf Verhandlungsexklusivität, Vertraulichkeit, Kostenersatz (Letter of Intent, Memorandum of Understanding, Heads of Agreement) bis zur Vertretung gegenüber den Wettbewerbsbehörden im Rahmen der Fusionskontrolle.

Die zweite Hälfte des Schwerpunkts beschäftigt sich zum einen mit Insolvenzen, zum anderen mit der Sanierung und Gründung von Unternehmen.

Der Vorteil dieses Schwerpunktes liegt darin, dass er praxisbezogen sowohl Fusionen und Unternehmensgründungen als auch Insolvenzen und ihre Vermeidung darstellt. An diesem Schwerpunkt kommt man daher nicht vorbei, wenn eine Karriere als Berater geplant ist. Gerade Großkanzleien und Insolvenzkanzleien brauchen gut ausgebildete Mitarbeiter. Aus diesen Bereichen werden auch die Dozenten rekrutiert.

Zu den Fächern des Schwerpunktes gehören:

  • Mergers & Acquisitions
  • Unternehmensgründung
  • Insolvenzrecht
  • Unternehmensbewertung
  • Unternehmenssanierung



Die Studierenden werden mit diesem Schwerpunkt auf Dienstleistungstätigkeiten bei Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern vorbereitet. Das sind Aufgaben im Bank- und Versicherungsmanagement, in der Produktentwicklung bei Banken und Versicherungen sowie Analysetätigkeiten und rechtliche Beratungstätigkeiten in der Finanzindustrie. Diese Dienstleistungsbereiche werden auch in Zukunft ein hohes Wachstumspotenzial verzeichnen.

Die vertraglichen Beziehungen zwischen Bank, Versicherung, Finanzdienstleister und Kunden sowie die staatliche Aufsicht über die Kreditinstitute und Finanzdienstleister werden ebenso Gegenstand der Lehrveranstaltungen sein wie die betriebswirtschaftliche Funktionsweise einer Bank. Dafür werden die Grundlagen der Kapitalmarkttheorie und der technischen Wertpapieranalyse sowie der Derivatebewertung vermittelt. Die Studierenden sollen ein grundsätzliches Verständnis der Zusammenhänge an den Kapitalmärkten erhalten. Absicherungsgeschäfte von Banken, Versicherungen und Industrieunternehmen sollen verstanden und interpretiert werden.

Die Studierenden erhalten darüber hinaus einen Überblick über die Grundlagen des Versicherungswesens und das allgemeine Versicherungsvertragsrecht. Das Studium soll den Absolventen dazu befähigen, Marktstrukturen und Unternehmensprozesse in der Versicherungswirtschaft zu analysieren, wobei eine besondere Bedeutung den staatlichen Regulierungen (Versicherungsaufsicht, Sozialversicherungsgesetzgebung) zukommt. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Grundlagen für das Risikomanagement von Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern. Hierfür werden die technischen Grundlagen erarbeitet und Risikobewältigungs- und Absicherungsstrategien untersucht.

Die Studierenden werden sowohl betriebswirtschaftlich als auch rechtlich auf die Herausforderungen einer sich stark verändernden Finanzwelt vorbereitet.

Zu den Fächern des Schwerpunktes gehören:

  • Bank- und Kapitalanlagerecht
  • Bankwirtschaft
  • Wertpapieranalyse
  • Versicherungsrecht
  • Versicherungswirtschaft
  • Risikomanagement



Ziel dieses Studienschwerpunktes ist die Vermittlung von fundierten psychologischen Fach-, Sozial- und Methodenkompetenzen, die insbesondere auf die Berufsfelder Personal- und Organisation, Markt und Konsum, Medien sowie Konfliktmanagement vorbereiten. Die Optimierung dieser Kompetenzen setzt auch die Bereitschaft voraus, sich mit der eigenen Person auseinanderzusetzen, d. h. die eigenen Stärken und Schwächen kennenzulernen und durch Feedback dazuzulernen.

Im zweiten Teil des Schwerpunkts findet eine Auseinandersetzung mit den Themen Kommunikation und Mediation statt. Die Mediation ist ein modernes und effektives Instrument des außergerichtlichen Konfliktmanagement. Der Schwerpunkt zeigt, wie sich durch den Einsatz mediativer Elemente und emotionaler Kompetenzen im Wirtschaftsleben der Unternehmenserfolg nachhaltig steigern lässt. Diese kommunikativen und mediativen Kompetenzen sind in den oben genannten Berufsfeldern zunehmend gefragt, da eine rein betriebswirtschaftliche Herangehensweise den gewachsenen Anforderungen der Arbeitswelt nicht mehr genügt.

Zu den Fächern des Schwerpunktes gehören:

  • Grundlagen der Psychologie (Wahrnehmung, Motivation, Lernen, Soziale Interaktion und Persönlichkeit)
  • Methoden der Psychologie (Psychologische Diagnostik und Empirische Sozialforschung)
  • Anwendungsfelder der Wirtschaftspsychologie (Eignungsdiagnostik, Personalentwicklung, Markt- und Medienforschung)
  • Kommunikation, Führung und Moderation
  • Konfliktmanagement und Mediation
  • Wirtschaftsmediaton und Recht



Die Analyse von großen Datenmengen („Big Data“) spielt in vielen Bereichen der Wirtschaft eine zunehmend größere Rolle, um die eigenen Produkte und Dienstleistungen optimal planen, herstellen und vermarkten zu können. Das Thema „Smart Data“ greift diesen Trend auf und umfasst dazu die Erhebung, Analyse und Verwaltung großer Datenmengen, wobei der Ursprung und der Inhalt der Daten je nach Unternehmen unterschiedlich sein kann: Seien es Daten aus sozialen Netzwerken für Marketingzwecke, den Sensoren mobiler Geräte für Location-based Services oder Maschinendaten in komplexen Fertigungsanlagen.

Ziel ist es, innovative Dienste und Dienstleistungen zu entwickeln und anzubieten, um in der jeweiligen Branche das Wissen über die eigenen Abläufe und das Verhalten der jeweiligen Kunden optimieren zu können. Daher ist „Smart Data“ für alle Wirtschaftsbereiche – von der Gesundheitsbranche bis zur Energieerzeugung, von der Industrie über IT-Integratoren bis zu Dienstleistern – eine Herausforderung, der mit Konzepten für neue Geschäftsmodelle und entsprechenden Technologien zur Umsetzung begegnet werden muss. Das Thema selbst wird dabei nicht als vorübergehender „Hype“ eingeschätzt, sondern als eine bleibende Herausforderung, die sich derzeit noch in den Anfängen befindet und somit sehr gute Perspektiven für diejenigen schafft, die auf dem Arbeitsmarkt diese Kompetenzen aufweisen können.

Wichtig für die Nutzung und das praxisbezogene Management von Smart Data in Geschäftsmodellen ist zum einen die Analysekomponente für diese inhaltlich und strukturell heterogenen Massendaten. Zum anderen die Infrastruktur zur Integration unterschiedlicher Datenquellen und die Werkzeuge, um die anfallenden großen Datenbestände effizient (ggf. unter Echtzeitbedingungen) erheben, verarbeiten und verwalten zu können.

Dieser Schwerpunkt vermittelt Studierenden Grundlagen und praxisnahes Wissen aus realistischen Fallstudien als Vorbereitung für den Einstieg in diesen wachsenden und langfristig bedeutenden Markt.

Die Fächer dieses Schwerpunkts sind:

  • Smart-Data-Infrastrukturen und Werkzeuge
  • Netzwerkanalyse
  • Smart-Data-Integration
  • Content & Structure Mining
  • Controlling, Monitoring und rechtliche Aspekte
  • Smart Data Management – Case Study



Die Studierenden werden mit diesem Schwerpunkt auf Tätigkeiten im Management, in der Analyse und im Entwurf im Umfeld von IT-Einführungsprojekten in Unternehmen vorbereitet. Dies sind Beratungs-, Planungs-, Umsetzungs- und Controlling-Aufgaben in IT- Bereichen von Unternehmen aller Branchen und in IT-Consulting-Firmen, die strategische und operative Beratung für IT-Einführungsprojekte erbringen.

Zunehmend stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihre IT-Infrastrukturen und Unternehmenssoftware zu erneuern. Meist handelt es sich um gewachsene IT-Landschaften aus Hard- und Softwarekomponenten (sog. „Legacy-Systeme“), die es zu ergänzen und/oder zu ersetzen gilt. Dabei sind strategische Entscheidungen zu fällen, wie z. B., ob eine Individual- oder Standardlösung eingeführt werden soll. Die Ableitung dessen aus der Unternehmensstrategie ist dabei Gegenstand des IT-Strategie-Entwurfs.

Seit Ende der 90er Jahre fällt die Wahl immer häufiger auf Standardsoftware, um integrierte Unternehmenslösungen zu entwerfen. Die Einführung einer Standardlösung in ein Unternehmen kann dabei in Abhängigkeit des unternehmerischen Risikoprofils simultan oder sukzessive erfolgen. Unabhängig von der Einführungsstrategie entsteht Klärungs- und Entscheidungsbedarf zu den Themen Migration und Legacy-Systeme.

Darüber hinaus stellt sich die Frage nach dem Bedarf an unternehmensindividuellen Anpassungen, da Standardlösungen üblicherweise nicht vollumfänglich den benötigten funktionalen Umfang abdecken. Die Frage, wann Parametrisierung, Customizing, Eigenentwicklungen oder Modifikationen angemessen sind, ist eine wesentliche im Kontext der Standardlösungen.

Für Unternehmen bedeutet die Einführung eines integrierten Systems stets, dass viele Unternehmensbereiche betroffen sind, daher ist die Begleitung durch ein Changemanagement sinnvoll und ein Projektmanagement unabdingbar. Eine Herausforderung in der Praxis stellt auch die Schulung der späteren Nutzer im Projektverlauf das. Dabei kann E-Learning als unterstützendes Werkzeug eingesetzt werden.

Die Fächer dieses Schwerpunkts sind:

  • IT-Strategie und integrierte Unternehmenslösungen
  • Datenmigration und Legacy-Systeme
  • Auswahl und Einführung von Standardlösungen
  • Change Management und IT-Projektmanagement
  • Anpassung von Standardlösungen
  • IT-Schulung und E-Learning



In den beiden Studiensemestern werden 6 Module gelehrt, deren Lehrinhalte den Studierenden einen vertiefenden Einblick in die folgenden vor allem strategisch relevanten Themenfelder unserer Gesundheitswirtschaft bieten: Kostenträger der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung, Krankenhaus-Management, internationale Reimbursement-Systeme sowie Marketing-Strategien. So wird es den Studierenden ermöglicht, sich Kernkompetenzen für relevante Aufgabenfelder in der Gesundheitswirtschaft im Hinblick auf ihre zukünftige Berufswahl gezielt anzueignen.

Zu den Fächern gehören:

Fachgebiet Stufe I

· Gesundheitssysteme im Vergleich
· Kalkulation von Krankenversicherungsbeiträgen
· Pflegesatzverhandlung

Fachgebiet Stufe II

· Angewandte Marketing-Methoden
· Marketingstrategien für den nationalen und internationalen Gesundheitsmarkt
· Interne Budgetierung & Kalkulation von pauschalierten Entgelten

Dieser Schwerpunkt vermittelt den Teilnehmern Spezialwissen und Fachkompetenz im Bereich des Steuerrechts und der Rechnungslegung. Die Lehrveranstaltungen sind nicht nur auf bestimmte Beratungsschwerpunkte oder ausgewählte Detailbereiche ausgerichtet, sondern vermitteln Steuerrecht und Rechnungslegung als Teil der Rechtsordnung unter Einbeziehung der ökonomischen Grundlagen und Entscheidungsalternativen.
Absolventen dieses Schwerpunkts haben angesichts der immer komplexer werdenden wirtschaftlichen Verhältnisse und einer stetig bestehenden Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften hervorragende Berufschancen - vorzugsweise im Bereich der steuerberatenden Berufe. Darüber hinaus ist der Schwerpunkt „Steuerrecht und Rechnungslegung“ ein guter Einstieg für den konsekutiven Masterstudiengang Steuerrecht (LL.M.).
Das Berufsfeld expandiert insgesamt stark und bietet die besten Einstiegsmöglichkeiten. Vor allem Steuerberatungs-, Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatungsgesellschaften, aber auch international tätige Unternehmen sowie Banken und andere Finanzdienstleister suchen für ihre Stabsabteilungen und die Innenrevision entsprechend ausgebildete Fach- und zukünftige Führungskräfte mit einschlägigem Spezialwissen.
Im Raum Köln sind alle namhaften Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sowie Consulting-Unternehmen (EY, KPMG, PwC, BDO, Deloitte, PKF, Ebner Stolz u.a.) mit Niederlassungen vertreten.
Der sichere Umgang mit Bilanzwerten und steuerlichen Vorschriften zur gültigen Abbildung der Prozesse und Zustände eines Unternehmens wird zunehmend eine bedeutende Erfolgsvoraussetzung.
Der sichere Umgang mit Zahlen und Bilanzwerten zur gültigen Abbildung der Prozesse und Zustände eines Unternehmens wird zunehmend eine bedeutende Erfolgsvoraussetzung.

Zu den Fächern des Schwerpunktes gehören:

  • Umsatzsteuer
  • Abgabenordnung und Einführung in die FGO
  • Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
  • Rechnungslegung und Bilanzsteuerrecht
  • Handels- und Steuerbilanzpolitik
  • Konzernrechnungswesen, Einführung in die internationale Rechnungslegung

Am Vertrieb kommt keine Branche vorbei: Wer etwas produziert, muss es auch vertreiben. Funktioniert der Vertrieb nicht, steht bald die Produktion still. Neben den Produktionsunternehmen, die den Vertrieb zum Absatz ihrer hergestellten Produkte benötigen, spielen die Handelshäuser (und diese beschäftigen sich mit nichts anderem als mit dem Vertrieb von Waren) in der heutigen Wirtschaft eine ganz überragende Rolle. Wird der Vertrieb damit zu einem wesentlichen Element der Wirtschaft, ist es umso wichtiger, für diesen Bereich das notwendige „Know-how“ zu besitzen.

Hochschulen in Übersee haben dies längst erkannt und bieten dies zwischenzeitlich flächendeckend unter dem Begriff „Distribution“ an. Auch in Europa findet die wissenschaftliche Basis für den Vertrieb immer mehr Anerkennung. Vertrieb wird immer benötigt, und zwar in konjunkturschwachen wie in konjunkturwachsenden Zeiten. Mit dem Schwerpunkt „Vertrieb/Distribution“ wird dem erheblich wachsenden Bedarf an qualifiziertem Führungsnachwuchs sowohl im Handel als auch in den entsprechenden Abteilungen bei den Herstellern Rechnung getragen.

Insbesondere der Großraum Köln ist ein typischer Vertriebsschwerpunkt in Deutschland, nicht zuletzt aufgrund der vielen, hier ansässigen Automobilhersteller und Importeure wie Ford, Mazda, Nissan, Renault, Toyota und Volvo. Aber auch Zentralen von großen Handelshäusern wie Aldi und Rewe finden sich in unmittelbarem Umfeld. Ziel des Studienschwerpunktes ist die Vermittlung von fundierter betriebswirtschaftlicher und handelsrechtlicher Fach-, Sozial- und Methodenkompetenz, die insbesondere auf den Einsatzbereich im Vertrieb bei Konzernen und mittelständischen Handelsunternehmen ausgerichtet sind. Die Hochschule wird hier eng mit Anbietern kooperieren. „Vertrieb/Distribution“ steht auf drei Säulen: Recht, Marketing und Wirtschaft.

Die Bereiche sollen durch folgende Fächer vertieft werden:

  • Vertriebsmanagement I
  • Handels- und Vertriebsrecht
  • Logistik
  • Vertriebsmanagement II
  • Europäisches Vertriebs- u. Kartellrecht
  • Vertriebspsychologie



Der Schwerpunkt Human Resources zielt auf eine berufliche Tätigkeit im Bereich Personal ab und soll die Studierenden zu einer eigenständigen Lösung von Problemstellungen befähigen. Dabei wird ein gestaltungsorientierter und interdisziplinärer Ansatz verfolgt. Zudem werden Konfliktfelder und Kommunikationsprobleme zwischen den Beteiligten und Interessengruppen mit einbezogen.

Die Arbeitsformen unterliegen einem immer schnelleren Wandel zwischen neuen Chancen und alten Zwängen. Davon ist insbesondere der Faktor Arbeitskraft (Human Resource) betroffen. Im Spannungsverhältnis stehen dabei das Gewinnmaximierungsziel der Unternehmer und die Arbeitnehmerschutzinteressen. Dies stellt eine ständige Herausforderung für das Personalmanagement und die kollektiven Interessenvertretungen dar. Zudem führt die Globalisierung im Arbeitsleben dazu, dass auch Aspekte des internationalen Arbeits- und Sozialrechts mehr in den Fokus rücken.

Mit einer Qualifikation im Bereich Human Resources finden die Absolventen ein breites Aufgabengebiet in Personalabteilungen von größeren und mittelständischen Unternehmen. Aufgrund ihrer interdisziplinären Ausbildung sind sie in der Lage, Personalentscheidungen – auch auf Führungsebene – nicht nur wirtschaftlich vorzubereiten, sondern auch ihre rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen zu erkennen und sie umzusetzen.

Zu den Fächern des Schwerpunktes gehören:

  • Kollektives Arbeitsrecht
  • Internationales Arbeits- und Sozialrecht
  • Sozial-/Sozialversicherungsrecht
  • Personalwirtschaft
  • Personalführung und -entwicklung
  • Motivation, Psychologie



Im Fach „Marktforschung“ erlernen die Studierenden die Erhebung von marktrelevanten Daten mit unterschiedlichen Methoden. Es wird besonderer Wert darauf gelegt, dass sie nicht nur die wichtigsten quantitativen Methoden beherrschen, sondern sie sollen auch die qualitativen Methoden erlernen, die sich besonders für die Ermittlung von vorbewussten Prozessen und Bedürfnissen und damit für die Vorhersage von marktrelevanten Trends eignen. Zudem wird ein Überblick über die apparative Werbewirkungsforschung – geeignet für die Erhebung unbewusster Prozesse und Bewertungen – gegeben und ggfs. der Umgang mit den Apparaten vermittelt.

Im Fach „Medienwirkungsforschung“ sollen zunächst die relevanten Theorien zum Fachgebiet erarbeitet werden. Hierbei soll neben dem passiven Nutzungsverhalten auch der aktive Umgang, der sich durch die neuen Medien ergibt, thematisiert werden.

Das Fach „Neuromarketing“ beschäftigt sich mit den Denkweisen, den Vorgehensweisen (Methoden), den Möglichkeiten, aber auch den Grenzen der Anwendung neurologischer Erkenntnisse und Forschungsmethoden für die (theoretische und praktische) Markt- und Medienpsychologie.

Ein zeitlicher Schwerpunkt ist das Praxistransferprojekt. Hier akquirieren sich die Studierenden aus dem Themenfeld Markt- und Medienpsychologie ein Projekt in einem Unternehmen, z. B. die Durchführung eines Marktforschungsstudie. Hierin werden sie von den Dozenten unterstützt.

Notwendige Vorkenntnisse für die Teilnahme: Grundlagen des Marketing

Zu den Fächern des Schwerpunktes gehören:

  • Praxistransferprojekt Teil A
  • Marktforschung
  • Praxistransferprojekt Teil B
  • Neuromarketing
  • Medienwirkungsforschung



Im Bereich des Performance-Managements setzen sich die Studierenden tiefgreifend mit Fragestellungen und Methoden der Personalentwicklung, mit Zielvereinbarungssystemen, der Entwicklung von Kompetenzmodellen und mit Beurteilungssystemen und dem Thema Mitarbeitermotivation auseinander.

Im Fach „Assessment Center und Potenzialanalyse“ erhalten sie einen Überblick über Verfahren der internen und externen Personalauswahl. Dabei wird ein Schwerpunkt auf simulationsorientierte Verfahren gelegt. Sie erlernen bewährte Vorgehensweisen bei der Konstruktion und Durchführung von AC-Verfahren.

Im Fach „Change-Management“ stellen die Studierenden unter Beweis, dass sie aus psychologischer Perspektive Fragestellungen zu Teamentwicklung und Organisationsentwicklung unter dem Aspekt der Organisation betrieblicher Veränderung bearbeiten können.

Ein zeitlicher Schwerpunkt ist das Praxistransferprojekt. Hier akquirieren die Studierenden ein Projekt aus dem Themenfeld Personalpsychologie in einem Unternehmen, z. B. Durchführung eines Soft-Skill-Trainings oder Optimierung der Azubiauswahl. Hierbei werden sie von den Dozenten unterstützt.

Notwendige Vorkenntnisse für die Teilnahme:
• Kenntnisse in psychologischer Eignungsdiagnostik
• Kenntnisse in SPSS-Anwendung und psychometrischer Testdiagnostik
• Kenntnisse der Organisationspsychologie

Zu den Fächern des Schwerpunktes gehören:

  • Assessment Center
  • Change Management
  • Performance Management
  • Praxistransferprojekt



Die Bedeutung von Compliance betrifft alle Funktions- und Fachbereiche im Unternehmen. Fragen um die Anforderungen an Compliance haben in den letzten Jahren zunehmend an Beachtung sowohl in kleinen, mittelständischen als auch in großen Unternehmen gewonnen. Der Schwerpunkt ist fächerübergreifend und, ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Unternehmen, für Studierende der Betriebswirtschafslehre, des Wirtschaftsrechts und der Ingenieurfächer angelegt und gleichermaßen geeignet.

Mit Blick auf mögliche Schadensersatzforderungen, aufsichtsrechtliche oder strafrechtliche Sanktionen und Reputationsschäden, aber auch für die Einrichtung integerer Unternehmensstrukturen gilt es, mit Hilfe der Compliance-Funktion Rechtsverstöße des Unternehmens durch effektive Maßnahmen und Vorgaben zu vermeiden. Compliance ist aber nicht nur Prävention, sondern bei einem funktionierenden Compliance-Management auch strategischer Vorteil im Wettbewerb und Teil der Identifikation der Mitarbeiter mit der Philosophie eines Unternehmens und damit Ausdruck moderner Führungsverantwortung.

Der Schwerpunkt Compliance eröffnet Chancen, zukünftig auch Entscheidungs- oder Schnittstellenpositionen im Bereich Compliance in Unternehmen oder Organisationen wahrnehmen zu können.

Die Studierenden sollen das Projektmanagement erlernen, um Regelungen und Vorschriften wie einen Code of Conduct bzw. einen Code of Ethics unternehmens- oder organisationsweit sowie ein Compliance-Programm unter Einschluss eines Compliance-Managementsystems einführen und implementieren zu können, nachdem sie zunächst die strukturellen und rechtlichen Grundlagen kennen und Problemfelder erkennen gelernt haben; letzteres insbesondere zu ethischen Fragestellungen, Management, Recht und prozessorientierter Risikoanalyse und -steuerung.

Zu den Fächern des Schwerpunktes gehören:

  • Compliance: Aufgabe und Inhalt
  • Compliance und Recht
  • Betriebswirtschaftlicher Einsatz und Nutzen
  • Compliance-Organisation, Strukturen und Aufbau
  • Compliance-Tools
  • Projektmanagement



Kreativität, so der US-Ökonom Richard Florida, ist „die wichtigste wirtschaftliche Ressource“ der Menschheit – die zukünftige Wirtschaft wird somit vornehmlich auf neue Ideen angewiesen sein. Schon heute gelten sowohl die kreative Schöpfung als auch das Managen kreativer Prozesse als bedeutendstes Kapital von Unternehmen, innovative Einfälle als Währung des Erfolgs. Das Entwickeln neuartiger und nützlicher Lösungen von Problemen als unverrückbarer Kern kreativer Leistungen stellt damit den zentralen ökonomischen Wettbewerbsvorteil für Unternehmen im 21. Jahrhundert dar.

Dabei übernimmt die Impulsbranche der Kreativindustrie als eine der dynamischsten Wirtschafts- und Beschäftigungsfaktoren Europas die Rolle der treibenden Kraft für ökonomische Veränderungen. Darüber hinaus spielt Innovationskraft aufgrund sich rasant verändernder Märkte und kürzerer Produktlebenszyklen auch in innovationsorientierten Bereichen klassischer Industrie- und Mittelstandsunternehmen sowie in Marketing- und Kommunikationsagenturen eine entscheidende Vorreiterrolle. Der Schwerpunkt „Creative Leadership“ zielt daher einerseits auf die systematische Entwicklung kreativer Potenziale zukünftiger Führungskräfte, anderseits auf die strukturierte Umsetzung von Ideen in innovative, marktfähige Produkte und Anwendungssituationen.

Zu den Kernkompetenzen zukünftiger Creative Leaders gehören u. a. das Erlernen von Führungskompetenzen im kreativen Kontext wie etwa Creative Problem Solving, moderne Innovationsstrategien (Design Thinking, Blue Ocean, Open Innovation etc.), hochaktuelle Instrumente zur Optimierung von (digitalen) Geschäftsmodellen (Business Model Generation), Leadership- und Change-Management. Rapid Prototyping vermittelt, wie Innovationen und neue Ideen schneller umzusetzen sind. Und schließlich sorgt die fundierte Analyse digitaler Innovationen im internationalen Kontext (nicht zuletzt der revolutionären Möglichkeiten des Internets der Dinge) für einen Wissensvorsprung künftiger Digital Pioneers. Zahlreiche Fallstudien (Apple, Pixar, Google etc.) vertiefen das Erlernte.

Zu den Fächern des Schwerpunktes gehören:

  • Creative Development
  • Business-Innovation
  • Creative Management
  • Creative Economy
  • Digital Innovation
  • Creative Leadership Case Studies



In der Film- und Fernsehlandschaft lassen sich seit einigen Jahren sehr erfolgreiche neue Formatgattungen entdecken. Dazu zählen bspw. das Mockumentary, Doku-Drama, Reality-TV sowie die Doku-Soap. Charakteristisch für diese Unterhaltungsformen ist der Einsatz nicht-fiktionaler Stilmittel. Aktuelle Forschungsergebnisse belegen einen großen Bedarf nach derartigen Filmformaten, der auch in Zukunft noch weiter anwachsen wird (vgl. GöfaK Medienforschung GmbH 2012). Zudem beschränken sich diese Bewegtbildangebote heute schon lange nicht mehr ausschließlich auf das klassische „On Air“-Fernsehen, sondern wollen ebenfalls im Netz und auch mobil über Smartphone und Tablet abgerufen werden. Die Nutzer möchten ihre Inhalte aktiv mitgestalten, sich eine eigene Timeline kreieren.

Ziel dieses Schwerpunkt ist die Kenntnis um die aktuellen dokumentarischen Filmformate und deren hybride Spielarten. Der Studienschwerpunkt befähigt die Studierenden, diesem Trend entsprechend ein dokumentarisches Format mit allen ästhetischen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu konzipieren und in der Projektfläche umzusetzen. Diese praktische Erfahrung dient als Grundlage, sich ein breites Wissen über die verschiedenen dokumentarischen TV- und Film-Formate zu erarbeiten und entsprechend zu reflektieren. Das erlernte Kompetenzwissen führt zum notwendigen Verständnis der kontextuellen Rahmenbedingungen und deren spezifischer filmischer Erscheinungsformen in der Gegenwart.

Zu den Fächern des Schwerpunktes gehören:

  • Storytelling
  • Projektarbeit
  • Film- und Fernsehanalyse
  • Kreatives Produzieren
  • TV-Formate



Digital Business

Ob Crowdsourcing in der F&E-Phase, E-Procurement, Content, Industrie 4.0, Internet der Dinge, Sharing Economy, Online-Handel, Social Media, SEO, SEA, Online-Advertising oder Big Data: Digitale Geschäfte stellen einen stark wachsenden Markt mit zunehmender Bedeutung dar, der nicht nur in Deutschland ein hohes Potenzial besitzt. Die Digitalisierung betrifft immer mehr Branchen und Wertschöpfungsstufen. Sie verändert immer mehr Märkte und erfordert neues Wissen. Hieraus resultiert ein hoher Bedarf an kompetenten Arbeits-kräften in der Digitalwirtschaft.

Nutzen Sie daher diesen Schwerpunkt, um Ihr Wissen in einigen Bereichen der Digital-wirtschaft zu vertiefen. Im ersten Schwerpunktsemester lernen Sie grundlegend die Beson-derheiten digitaler Märkte kennen, Web-Projekte zu planen und zu gestalten sowie in Grund-zügen für das Web zu programmieren. Das zweite Schwerpunktsemester vertieft Ihr Wissen in den drei wichtigen Anwendungsbereichen E-Commerce, Online-Marketing und Social-Media-Management. Der Schwerpunkt möchte Ihnen so den Einstieg in die vielfältigen Tätigkeiten in der Digitalwirtschaft erleichtern.

Zu den Fächern des Schwerpunktes gehören:

  • Digitale Märkte
  • Web-Produktion
  • Web-Programmiertechniken
  • E-Commerce
  • Online-Marketing
  • Social-Media-Management

User Experience Design

Der Studienschwerpunkt konzentriert sich auf die nutzerzentrierte Konzeption und Gestaltung von (digitalen) Interfaces, Services, Prozessen und Systemen. Es wird der Ansatz des Design Thinking verfolgt, der dabei hilft, aus Anwendersicht optimale Problemlösungen und neue (Produkt-) Ideen zu entwickeln.

User Experience Designer gestalten ästhetische und nutzerfreundliche Interfaces, Produkte und Services. Der Schwerpunkt liegt dabei zwar auf interaktiven Produkten. Die aus Nutzersicht optimale Problemlösung und nicht ein bestimmtes Medium steht aber immer im Vordergrund. Die Studierenden lernen in diesem Schwerpunkt nicht nur, (digitale) Interfaces zu gestalten, sondern üben auch, sich in die Nutzer hineinzuversetzen und deren Bedürfnisse zu formulieren. Hierzu kommen u.a. Usability- Testmethoden und empirische Verfahren zum Einsatz. Die verständliche Visualisierung von User Experiences und die Erstellung von digitalen Dokumenten ist ebenfalls von großer Wichtigkeit, denn sie unterstützt die Kommunikation im Team, mit Nutzern und mit Kunden.

Der Studienschwerpunkt qualifiziert für eine konzeptionelle und gestalterische Tätigkeit als User Interface und User Experience Designer. Es werden außerdem Grundlagen für eine Arbeit als Art Director, UX Manager und UX Researcher gelegt.

Zu den Fächern des Schwerpunktes gehören:

  • Innovative Interfaces
  • Visualisierung von User Experiences
  • Contemporary Illustration
  • Digital Publishing
  • Usability Labor

Die Rheinische Fachhochschule Köln gGmbh ist staatlich anerkannt sowie akkreditiert durch:

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