Die Ausbildung zur „Fachkraft für Arbeitssicherheit“ und zur „Sicherheitsingenieurin“ und zum „Sicherheitsingenieur“

Die Rheinische Fachhochschule Köln bietet Ihnen die einzigartige Möglichkeit, Ihr Studium durch einem weiteren und besonders gefragten Berufsabschluss aufzuwerten. Das studienintegrierte Angebot richtet sich an alle Studierenden in Bachelor- und Masterstudiengängen des Fachbereichs Ingenieurwesen.

Die Rheinische Fachhochschule Köln ist eine der wenigen Hochschulen in Deutschland, die ihren Studierenden im Rahmen des regulären Studiums den Weg zu einem zweiten Ingenieurabschluss ermöglicht.

Was ist ein Sicherheitsingenieur?

Nach dem Arbeitssicherheitsgesetz und den Vorschriften der gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sind die Arbeitgeber/Unternehmer verpflichtet, Fachkräfte für Arbeitssicherheit zu bestellen. Sie haben die Aufgabe, die Arbeitgeber und die Unternehmen beim Arbeitsschutz und der Unfallverhütung in allen Fragen der Arbeitssicherheit einschließlich der ergonomischen Gestaltung der Arbeit zu unterstützen.

Insbesondere sollen sie als "Arbeitsschutzmanager" dabei helfen, Sicherheit und Gesundheit auf allen betrieblichen Ebenen zu verankern und möglichst frühzeitig in die Gestaltung von Arbeitssystemen zu integrieren. Das Handeln der Sicherheitsingenieur*innen ist deshalb entscheidend für das Niveau von Sicherheit und Gesundheitsschutz von Beschäftigten im Unternehmen.

Wie verläuft die Ausbildung?

Als Eingangsvoraussetzung zur Aufnahme der Ausbildung gilt grundsätzlich ein Abschluss als Dipl.-Ing. bzw. als B.Eng, M.Eng, B.Sc oder M.Sc. Im Fall der Rheinischen Fachhochschule Köln kann der Qualifikationserwerb sogar bereits im Rahmen des Ingenieurstudiums erfolgen. Die Aushändigung der Urkunde erfolgt mit Verleihung des akademischen Grades.

Die Lehrveranstaltungen beginnen jeweils zum Sommersemester und erstrecken sich über zwei Studiensemester. Das Angebot ist auf 25 Teilnehmer*innen pro Jahr begrenzt. Die Teilnehmergebühren betragen nur einen Bruchteil des marktüblichen Satzes.

Was sind die rechtliche Grundlagen und Hintergründe?

Die Bezeichnung "Sicherheitsingenieur*in" wird rechtlich in unterschiedlicher Weise verwandt. Einmal als geschützte Berufsbezeichnung, die nach Abschluss eines Hochschul-/Fachhochschul- oder eines anderen gleichgestellten Studiums getragen werden darf (vgl. Ingenieurgesetze der Länder), und als Funktionsbezeichnung einer Fachkraft für Arbeitssicherheit. Diese Funktion wird durch die Bestellung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit durch einen Arbeitgeber erlangt.

Voraussetzung für die Bestellung ist, dass die für die Erfüllung der Aufgaben als Fachkraft für Arbeitssicherheit erforderliche sicherheitstechnische Fachkunde (Vgl. § 7 Absatz 1 ASiG) vorhanden ist. Diese kann als nachgewiesen

  • die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung Ingenieur gegeben ist oder ein Bachelor- oder Masterabschluss der Studienrichtung Ingenieurwissenschaften erworben wurde,
  • danach eine praktische Tätigkeit in diesem Beruf über mindestens zwei Jahre ausgeübt wurde

und

  • ein auf die Tätigkeit als Fachkraft für Arbeitssicherheit abgestellter und in seinem letzten Teil auf die Branche, in welcher die Tätigkeit ausgeübt werden soll, ausgerichteter Lehrgang mit Erfolg abgeschlossen wurde.

Daneben erfüllen Sicherheitsingenieur*innen, die auf Grund ihrer Hochschul-/ Fach-hochschulausbildung berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Sicherheitsingenieur*in" zu führen und eine einjährige praktische Tätigkeit als Ingenieur ausgeübt haben, ebenfalls die Voraussetzungen zur Bestellung als Fachkraft für Arbeitssicherheit durch den Arbeitgeber (§ 4 Absatz 2 Satz 2 DGUV Vorschrift 2).

Von wem bekomme ich weitere Informationen?

Weitergehende Informationen zur Ausbildung, zu den Terminen und den Kosten erhalten Sie vom Leiter des Programms, Dr. Friedhelm Wolter (Studiengangsleiter Arbeits-, Betriebs- und Anlagensicherheit (M.Eng.) sowie Öffentliche Sicherheit (M.Sc.).
E-Mail: friedhelm.wolter@rfh-koeln.de

Die Rheinische Fachhochschule Köln gGmbh ist staatlich anerkannt sowie akkreditiert durch:

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