Viva con Agua

Aufgabe war es, für die Hilfsorganisation “Viva con Agua” eine neue Spendenmöglichkeit zu schaffen. Die höchsten Spendensummen erhielt Viva con Agua bisher in der Musik-Festival-Session, indem es Pfandbecher von den Festivalteilnehmern gespendet bekam. Wichtig war es, der Hilfs­organisation zu höherer Bekanntheit zu verhelfen und den von der “Konkurrenz” oft verwendeten moralischen Zeigefinger in der Kommunikation zu vermeiden. Darüber hinaus sollten die einzelnen Viva-con-Agua-Standorte besser miteinander verbunden werden.

Idee

Die Idee war es, eine neue Kleinspendenmöglichkeit im Alltagsumfeld einer klar definierten Zielgruppe zu schaffen und diese für die Wasserproblematik in anderen Ländern zu sensibilisieren. Da Viva con Agua die Möglichkeiten des Internets zur Spendengenerierung bisher nur oberflächlich genutzt hat, war es darüber hinaus das Ziel, neben der persönlichen, realen Ansprache auch eine sinnvolle, digi­tale Kommunikation zwischen Zielgruppe und Hilfsorganisation zu schaffen. Hierfür musste ein effektiver digitaler Kanal erschlossen werden.

(Video folgt in Kürze)

 

 

 

Konzeption

Um die neue Spendenmöglichkeit innerhalb des alltäglichen Umfeldes der Zielgruppe zu übertragen, hat das Projektteam eine Event­reihe initiiert. Für dieses Event wurde der “Agualizer” als Botschafter zwischen Hilfsorganisation und Zielgruppe ins Leben gerufen. Auf diese Weise wird, neben Transparenz und erhöhtem Involvement, auch eine gesteigerte Identifizierung der Zielgruppe erreicht. Das Event bildet den Touchpoint des Agualizers zur Zielgruppe. Drüber hinaus besitzt er eine eigene Microsite und ein Facebook-Profil als Kommunikationsmittel. Zur perfekten Inszenierung und emotionalen Bekanntmachung des Agua­lizers wird ein ästhetisch unabhängiger Film über YouTube und die projekteigene Microsite verbreitet.

 

Umsetzung

Um die Aktionen des Agualizers über die Microsite in die Welt zu tragen, verfügt er über eine GoPro-Kamera, die er als “Watercam” auf der Stirn trägt. Die Aufnahmen der Watercam werden per Livestream auf der Pre-Page der Microsite geschaltet. So können auch Personen, die nicht vor Ort auf den Events sind, an der Gemeinschaft teilhaben. Die Microsite verfügt darüber hinaus über eine smartphone-optimierte Web-App zum schnellen Abrufen relevanter Eventdaten. Zur Bekanntmachung der Events wird auf Facebook über die Veranstaltungsfunktion sowie vor Ort mit Plakaten geworben.

 

 

In der Umsetzung aller Medien wurde eine Synthese aus emotionalen, freundlichen Illustrationen und den fotografischen Eindrücken der Events gewählt. Zur Verbindung aller Medien wurden das Element Zahl und der projekteigene Stempel verwendet, die projektübergreifend die Größe der Viva-con-Agua-Gemeinschaft darstellen und somit ein visuelles Feedback schaffen. Psychologisch schafft dies eine höhere Partizipation der Zielgruppe.

 

 

Crossmedia-Kampagne für Viva con Agua
Fach: Crossmedia bei Prof. Dr. Stefan Ludwigs. 4. Semester, WS 2013/14
von Jolanta Dyndra, Annika Fecke, Sarah Grassmé, Lisa Heppner, Daniel Herget, Sabine Jeleniowski, Jana Klein, Sebastian Kortmann, Raphael Schumacher

Dozent: Prof. Dr. Stefan Ludwigs

Studierende: Jolanta Dyndra, Annika Fecke, Sarah Grassmé, Lisa Heppner, Daniel Herget, Sabine Jeleniowski, Jana Klein, Sebastian Kortmann, Raphael Schumacher

Semester: Wintersemester 2013/14, 4. Semester

Die Rheinische Fachhochschule Köln gGmbh ist staatlich anerkannt sowie akkreditiert durch:

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