Köln bewegt: Entwicklung und Gestaltung eines Kalenders

Köln besitzt die Charakteristik einer dynamischen und energetischen Großstadt. Das Kalenderprojekt soll diese besonderen Eigenschaften widerspiegeln. Aus den Ideen, dass in Köln sowohl emotionale als auch physische Bewegungen existieren, entwickelte sich der Titel „Köln bewegt“.

Leitidee

Anfangs stellte sich die Frage: „Was macht Köln einzigartig?”. Köln kann man als eine schnelllebige und dynamische Stadt bezeichnen. Das Phänomen der Großstadt ist in seiner Faszination und Wirkung nur schwer zu erfassen. In der Hektik und Bewegung des Alltags finden sich jedoch auch Orte der Ruhe. Dieser Kontrast zwischen Stille und Bewegung ist Thema des Kalenders.

Umsetzung

Um Bewegung und gleichzeitig Statik im Bild zu kombinieren, wurden Fotografien mit Langzeitbelichtungen und Überblendungen der Kamera gewählt. Bewegungslinien und Lichteffekte sollen den Bildern einen dynamischen Ausdruck verschaffen. Durch den ruhigen Hintergrund entsteht ein perfekter Kontrast zwischen Stille und Energie. So verleiht diese Kombination den Fotografien eine besondere Einzigartigkeit. Eine schlichte, aber dennoch schwungvolle Struktur des Kalendariums unterstützt die lebhafte Wirkung des Designs. Für einen hohen Wiedererkennungswert sorgt das Wahrzeichen der Stadt Köln, der Kölner Dom. Dieser wurde als Illustration in das Kalendarium integriert.

Strategie & Konzeption

Auf zwölf verschiedenen Kalenderseiten werden nicht nur jegliche Fortbewegungsmittel und deren Nutzer, sondern auch emotionale Bewegung unterschiedlich betrachtet. Um Köln als Stadt identifizieren zu können, spielt zusätzlich der Ort des fotografierten Moments eine wichtige Rolle.

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Dozent: Frau Balzer

Studierende: Jennifer Arts, Leslie Anne Preißmann, Anne Volmer, Nadine Wolf

Semester: Wintersemester 2010/2011, 1. Semester