Peters Welt in Zahlen

Die Aufgabenstellung in der AV-Projektfläche bestand darin, in einzelnen Projektteams eine komplette Film-Produktion durchzuführen. Als formale Vorgabe galt, dass ein dokumentarischer Ansatz gewählt werden und das Endergebnis die Dauer von fünf Minuten nicht überschreiten soll.

 

Alle Studierenden verfassten Exposés, von denen die besten und interessantesten in Gruppenarbeit von sieben Teams zu Treatments ausgearbeitet wurden. Dabei waren die Themen der Stoffentwicklung, Erzählperspektive, Charakterzeichnung und Dramaturgie zu beachten. Wichtige Verantwortlichkeiten – wie Regie, Kamera, Schnitt, Ton und Produktion – wurden einzeln vergeben, um professionelle Arbeitsbedingungen nachvollziehbar zu machen. Welche filmsprachlichen Mittel beim Dreh und in der Nachbearbeitung sinnstiftend zum Einsatz kommen, sollte ebenfalls reflektiert und mit Bedacht durch das Filmprojekt beantwortet werden. Da das Team mit dem Filmprojekt an einem Wettbewerb für das Wirtschaftsmagazin brand eins teilnehmen wollte, mussten zudem die besonderen Anforderungen im Vorfeld berücksichtigt, entsprechend abgestimmt und in die Konzeption einbezogen werden.

 

Idee
Für die Teinhame am Filmwettbewerb “Die Welt in Zahlen” von brand eins hatte das Studententeam die Idee, eine lockere, lustige Geschichte rund um sehr trocken dargestellte Statistiken zu schreiben. Aus dieser Idee heraus ist Peter Müller, ein absoluter Durchschnittsmensch, entstanden. Zusammen mit seinem Sohn Michael werden verschiedenste Situation im ganz normalen Alltag durchlaufen und auf erzählerische Art und Weise dargestellt.

 

Konzeption
Da unser Gedächtnis sich stark von Gefühlen und Motiven beeinflussen lässt, hat sich die Projektgruppe für einen geschichtlichen Ablauf entschieden und einen Charakter entwickelt, der sein Leben durch Statistiken führen lässt. Dabei wurde eine auktoriale Erzählweise gewählt, da der auktoriale Erzähler mehr weiß als die Charaktere und über der Geschichte steht. Da ein Großteil der Bibel in dieser Perspektive geschrieben ist, passt dies gut zum fehlgeleiteten Protagonisten und erleichtert es dem Zuschauer, ihn zu akzeptieren.

 

Umsetzung
Zu Beginn wurden diverse Ideen in Form von Exposées gesammelt, welche dann in großer Runde diskutiert wurden. Nach gemeinsamer Ideenabstimmung folgte die Rollenverteilung innerhalb des Teams und somit Beginn der Produktion. Von Storyboardentwicklung über Locationscouting und Schauspielercasting bis hin zum Catering am Dreh war alles dabei. Selbst entworfene Requisiten sowie Aufnahmen durch professionelles Kamera- und Tonequipment waren ein wichtiger Bestandteil der Produktion. Auch die Postproduktion, in der Bild und Ton vereint, der Schnitt gesetzt und Vor- sowie Abspann hinzugefügt wurden, durfte als letzter Schritt nicht fehlen.

 

 

Dozent: Prof. Katja Butt

Studierende: Niko Barrey, Daniel Chwat, Nadine Knab, Sara Laux, Ilona Mijatovic, Dominique Peters, Neil Wang, Martin Weber

Semester: Wintersemester 2013/2014, 3. Semester, Berufsbegleitend

Die Rheinische Fachhochschule Köln gGmbh ist staatlich anerkannt sowie akkreditiert durch:

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