Digitales Gesundheitsmanagement (M.Sc.)

Werde Managerin oder Manager der digitalen Gesundheitsversorgung

Infotermin

Donnerstag, 09. Juni 2022

18.00 Uhr

Digitales Gesundheitsmanagement (M.Sc.)

Key Facts

  • Studiengang: Digitales Gesundheitsmanagement
  • Abschluss: M.Sc.
  • Studienformen: Vollzeit
  • Studiengebühren: 599€ /Monat zzgl. AStA-Beitrag
  • Voraussetzungen: abgeschlossenes Bachelor- oder Diplomstudium (Note 3.0)
  • Studieninhalte: 30 CP Digitales Management, 30 CP Gesundheitsökonomie, 8 CP Medizinmanagement, 30 CPs Wirtschaftswirtschaften, 30 CPs Master-Thesis
  • Studienstart: Wintersemester oder Sommersemester
  • Dauer: 4 Semester
  • Studienort: Köln
  • Credit Points: 120
  • Sonstiges: Konsekutiver Masterstudiengang; Anwendungsorientierte Ausrichtung mit hohem Anteil von Fallstudien je Modul
  • Promotionsberechtigung bei erfolgreichem Master-Abschluss und die Zugangsvoraussetzungen für den höheren Dienst werden erfüllt

Digitalisieren ist eine großartige und wichtige Arbeit. Wir können dadurch Medizin besser machen, Patientinnen und Patienten eine optimalere Versorgung bieten und unser Gesundheitssystem für die Zukunft vorbereiten. Von der elektronischen Patientenakte, medizinischen App-Anwendungen über die Videosprechstunde bis hin zu einer digitalen, Patientenversorgung und digitalen Technologien in der Ablauforganisation. Es braucht Expertinnen und Experten, die digitale Kompetenzen haben, Zusammenhänge erkennen, Potenziale entfalten und den spannenden Prozess einer von der Bundesregierung geforderten digitalen Gesundheitsversorgung mitgestalten.

Sie haben einen abgeschlossenen Bachelor- oder Diplomabschluss - idealerweise aus dem Bereich der Gesundheitswissenschaften? Sie möchten Wissen vertiefen und aktualisieren - sich weiterqualifizieren in der Welt der digitalen Gesundheitsversorgung? Sie wünschen sich, von Dozentinnen und Dozenten aus der Praxis in engem Austausch auf das komplexe Management einer modernen Gesundheitswirtschaft vorbereitet zu werden? Sie möchten sich mit Akteuren aus dem Gesundheitswesen in einem breit gefächerten Netzwerk austauschen und streben Führungsverantwortung an? Dann ist der viersemestrige Masterstudiengang „Digitales Gesundheitsmanagement“ (M.Sc.), den die RFH ab dem Wintersemester 2022 anbietet, das Richtige für Sie.

Wir vermitteln Ihnen in diesem Studiengang wissenschaftliche Methoden- und Expertenkompetenz unter Einbeziehung praxisorientierter Inhalte. Das Studium bietet eine Kombination aus Digitalem Management, Medizinmanagement, Wirtschaftswissenschaften und Gesundheitsökonomie. Einzelne Studienschwerpunkte:

  • Health Care Management Strategien
  • Digitale Management-Tools
  • Big Data in der Medizin
  • Cyber Security Risk Management
  • Management Methoden
  • Market Access in die Gesundheitswirtschaft
  • Methoden der empirischen Gesundheitsforschung
  • Medizinrecht
  • Medizin-Management

Die Zukunft der Gesundheitsversorgung
Das Krankenhaus-Zukunftsgesetz beinhaltet ein Investitionsprogramm von mehr als 4 Mrd. Euro für Krankenhäuser, damit die digitalen Technologien in den kommenden Jahren umgesetzt werden können. Zunehmend begrenzte finanzielle Ressourcen und eine gleichzeitig andauernde große Ausgabendynamik erfordern zusätzlich (digitale) Management-Kompetenzen von allen Akteuren der Gesundheitswirtschaft.

Mitarbeitende in Krankenhäusern, Pharmaunternehmen, Gesundheitseinrichtungen, Pflegediensten sowie Ärzte und Ärztinnen müssen sich für diese neuen Herausforderungen der Anwendung digitaler Managementtools qualifizieren.

Berufliche Chancen
Heute ist bereits jede bzw. jeder sechste Beschäftigte, d.h. etwa 7,6 Mio. Arbeitnehmende in der Gesundheitswirtschaft tätig, weshalb diese Branche der bedeutendste Einzelmarkt in Deutschland ist und langfristig beste berufliche Chancen bietet.

Die Entwicklung der Gesundheitswirtschaft wird unter anderem auch maßgeblich von der Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte bestimmt, die in unserer Gesundheitswirtschaft fehlen. Die Entwicklung dieses Fachkräftemangels im ambulanten und stationären Bereich wird in den kommenden Jahren bis 2040 noch deutlich zunehmen.

Aufgaben, die nach Ihrem Studium des Masters „Digitales Gesundheitsmanagement“ auf Sie warten, finden Sie in der Regel in den nachstehenden Management-Bereichen:

  • in Krankenhäusern
  • bei privaten Krankenversicherungen und gesetzlichen Krankenkassen
  • Rehabilitationskliniken
  • Pflegeeinrichtungen
  • Öffentlichen Gesundheitsdienst wie z.B. Gesundheitsämtern
  • Ambulanten Patienten-Versorgungs-Einrichtungen
  • Behörden
  • Interessensverbänden
  • Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaften
  • Consulting-Unternehmen

Darüber hinaus kommen Positionen in Unternehmen der Pharmaindustrie, medizinischen Dienstleistern oder der Medizintechnik in Betracht.

Module und Lehrveranstaltungen

Vollzeitstudium
Modulinhalte
1.1.
Deutsches Gesundheitssystem im Wandel
Rahmenbedingungen der digitalen Transformation im Gesundheitswesen
2.1
Medizinrecht
Auswirkungen der Rahmenbedingungen einer digitalen Transformation auf den Gesundheitsmarkt aus Sicht Health Care Industrie
3.1
Gesundheitsmarkt und Market Accessts
Bachelor of Arts
3.2.
Compliance in der Gesundheitswirtschaft
Auswirkungen der Rahmenbedingungen einer digitalen Transformation auf mögliche Compliance-Vorschriften
4.1.
Operatives Controlling
Operatives Controlling in einer digital vernetzten Unternehmensstruktur
5.1.
Strategische Analysen und Entscheidungen
Entscheidungsschritte für Strategien in einer digitalisierten Umwelt
6.1.
Patienten-Versorgung operative Medizin & Hygiene-Management
Digitale Transformation und ihre Auswirkungen auf die operative Patienten-Versorgung und der umfangreichen Anforderungen an das Hygiene-Management
7.1.
Patientenversorgung Anästhesie- und Intensivmedizin
Digitale Transformation in der anästhesiologischen sowie intensivmedizinischen Patienten-Versorgung
8.1.
Ambulante Patientenversorgung & Arzneimittel Management
Zusammenlegung der beiden Module: Erhöhte Verdeutlichung der Nutzungsmöglichkeiten von „digitalen Systemen“ in der Arzneimitteltherapie im ambulanten Versorgungssektor
9.1.
Patientenversorgung Innere Medizin/ Geriatrie
Digitale Transformation und ihre Auswirkungen auf die Patienten-Versorgung
10.1.
Epidemiologie und Biostatistik
Effekte der zusätzlich verfügbaren Daten aufgrund der Digitalisierung
11.1.
Informationsmanagement in der Medizin
Einsatz-Möglichkeiten digitaler Technologie im Klinikbetrieb
12.1.
Management von Diagnostik- & Behandlungssysteme
Einsatz von digitaler Diagnostik-Technologie in den Patienten-Behandlungs-Prozess
13.1.
Big Data in der Medizin
Analyse von Routinedaten und ihre Auswirkungen auf die Patienten-Versorgung
14.1.
Evidence based Medicine (EbM) und Health Technology Assessment (HTA)
Bei Therapie- und Investitionsentscheidungen kommt der EbM und den HTA-Analysen eine zunehmende Bedeutung zu
15.1.
Cyber Security Risk Management
Aufbau eines Risikomanagementsystems zur Datensicherheit
und zur Angriffsabwehr, Disaster Management und
Wiederherstellung angegriffener Systeme, Notfall-Planung,
Redundanz und Kosten von Sicherungssystemen,
Error-Management

Studienverlaufsplan

Die Zugangsvoraussetzungen (auch Mindestnote) müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung erfüllt sein:

Bachelornote: (mindestens) 3,0

Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen:

Mindestens 8 CP aus dem Fachgebiet der Gesundheitsökonomie:
• Einführung in das deutsche Gesundheitssystem
• Sozialversicherungsrecht
• Ökonomie im Krankenhaus und niedergelassener Ärzte
• Qualitätsmanagement
• Arzneimittelentwicklung und klinische Studien
• Ökonomie in der Medizin und Pharmazie
• EBM / HTA

Mindestens 8 CP aus dem Fachgebiet Wirtschaftswissenschaften
• Grundlagen VWL und Wirtschaftspolitik
• Einführung BWL und Produktionswirtschaft
• Rechnungswesen
• Personalwirtschaft
• Finanzierung und Investition
• Wirtschaftsrecht
• Unternehmensführung / Controlling

Mindestens 8 CP aus dem Fachgebiet der Medizin:
• Anatomie
• Biochemie
• Physiologie
• Innere Medizin/Geriatrie
• Gynäkologie, Geburtshilfe und Pädiatrie
• Nervenheilkunde, Neurochirurgie
• Chirurgie und Orthopädie

Mindestens 8 CP aus dem Fachgebiet der Digitalisierung:
• Grundlagen aus Modulen der Informatik
• Grundlagen der digitalen Technologien

Studierbarkeit:

  • Vollzeit & Studienablauf - enger Kontakt mit Ihren Dozierenden, hohe Fallstudien-Zahl im Studienverlauf
  • Die Lehrveranstaltungen dieses Masterstudiums werden an Freitagen (13:00h bis 21:00h) und Samstagen (08:00h bis 16:00h) angeboten
  • Einzelne Lehrveranstaltungen erfolgen in Online-Formaten

Alltags-Beispiele für die zügigen Digitalisierungs-Tendenzen im deutschen Gesundheitswesen

Beispiel 1: Meilensteinplan Digitalisierung im Gesundheitswesen

• 03-2020: Medikationsplan und Notfalldaten können auf der eGK gespeichert werden
• 10-2020: Ärzte und Psychotherapeuten können APPs auf Rezept verordnen
• 01-2021: ePA kann von den Versicherten ihrer gesetzlichen Krankenkasse genutzt werden
• 01-2022: elektronische Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung ist möglich; Integration des Mutterpasses, des elektronischen Impfausweises in ePA
• 06-2022: Einführung des elektronischen Rezeptes
• 2023: Versicherte können ihre ePA-Daten anonymisieren für die Nutzung in wissenschaftlichen Studien
• 2025: Prozessanläufe müssen in Krankenhäusern digital vernetzt sein
• 2027: Digitale Vernetzung von Patientendaten der ePA für die stationäre und ambulante Patienten-Versorgung

Beispiel 2: Krankenhauszukunfts-Gesetz

• Kliniken können durch eine Digitalisierung ihrer Arbeitsprozesse rd. € 34 Mrd. einsparen, was ca. 8% der GKV-Ausgaben für die Krankenhaus-Behandlung entspricht.
• Durch die Regelungen des „Krankenhauszukunfts-Gesetzes“ müssen die Krankenhäuser digitale Technologien in die Ablauforganisation integrieren, da im Fall einer nicht-Umsetzung dieser Vorgaben die abzurechnenden Krankenhaus-Leistungen durch Strafzahlungen reduziert werden.

Bewerben/Kontakt

Studienberatung
Jonas Meschut, B.A.
Raum 002
E-Mail: jonas.meschut@rfh-koeln.de
Tel.: +49 (0) 221 203026346
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Studiengangsleiter
Prof. Dr. med. Dipl.-Kfm. (FH) Rainer Riedel
Tel. +49 (0) 221 20302-7098
E-Mail: riedel@rfh-koeln.de


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