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Master Liability Risk & Insurance - PI/D&O/Cyber (LL.M.)

Der Studiengang „Master of Liability, Risk & Insurance - PI/D&O/Cyber“ bietet zum ersten Mal in Deutschland die Möglichkeit, ein Hochschulstudium mit dem Schwerpunkt der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung zu absolvieren.

Key Facts

  • weiterbildender Masterstudiengang (berufsbegleitend)
  • forschungs- und praxisorientierte Ausrichtung
  • Abschluss: Master of Laws (LL.M.)
  • Regelstudienzeit: drei Semester
  • sechzig European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS)
  • Blended Learning (Lehrveranstaltungen einmal im Monat freitags und samstags)
  • hohe Praxisrelevanz
  • Einsatz von Dozent*innen mit langjähriger Praxiserfahrung
  • Lehrveranstaltungen in kleinen Gruppen mit maximal dreißig Teilnehmer*innen
  • Promotionsberechtigung bei erfolgreichem Abschluss
  • 520 €/Monat Studiengebühren zuzüglich 11,50 € AStA-Beitrag pro Semester

Die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung stellt im Versicherungssektor eine Nische dar, die ohne hoch spezialisiertes fachliches Know how im rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Bereich nicht betrieben werden kann. Durch die Globalisierung und die Digitalisierung werden neue Berufsfelder und damit einhergehende Haftungsrisiken geschaffen, die von Versicherern bewertet und versicherbar gestaltet werden müssen. Mit anderen Worten: Der Markt im Bereich Vermögensschadenhaftpflicht „boomt“. Spezialist*innen im Bereich Vermögensschadenhaftpflicht sind rar und daher auf dem Arbeitsmarkt stark nachgefragt. Der Masterstudiengang ist die konsequente Antwort auf die in Deutschland bestehende Nachfrage und Notwendigkeit an zielgerichteter Weiter- und Fortbildung auf akademischem Niveau in diesem sehr speziellen und anspruchsvollen Versicherungsbereich.

Das Konzept des Masters ist zusammen mit der „Deutschen Gesellschaft für Vermögensschadenhaftpflicht e. V.“ (http://www.dgvh.de/) und damit von Praktiker*innen für die Praxis entwickelt worden. Die Studieninhalte beruhen auf der Prämisse, dass juristische und betriebswissenschaftliche Kenntnisse sowie Kenntnisse aus dem Versicherungswesen verzahnt werden müssen, um die speziellen Anforderungen der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung zu verstehen und in der Praxis anwenden zu können.

Das Masterangebot auf dem Gebiet der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung ist einzigartig, wobei die Ausrichtung als Master of Laws (LL.M.) zum Ausdruck bringt, dass die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung im Schwerpunkt ein rechtswissenschaftliches Thema ist. Die Interdisziplinarität des Studiengangs bietet die Gewähr, dass die Absolventinnen und Absolventen zukünftig Führungspositionen team- und fachübergreifend übernehmen können – zum Beispiel im Bereich der Erstversicherer, Rückversicherer, Vermittler*innen, Rechtsanwaltskanzleien und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.

Die RFH begrüßt durch den Studiengang die Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Vermögenschadenhaftpflicht e. V., durch deren Vermittlung es auch gelungen ist, ausgewiesene Expert*innen als Dozent*innen zu verpflichten.
Begabte, leistungsstarke und engagierte Studentinnen und Studenten haben dazu die Möglichkeit, über den Kooperationspartner DGVH e. V. ein Stipendium zu erwerben.

Pro Stipendiat kann die Höhe der finanziellen Förderung bis zu 50 % der Studiengebühren beantragt werden. Bei Interesse schreiben Sie bitte an master@dgvh.de.

 

Ziele des Studiums

Der Studiengang verfolgt das Ziel, vertiefte Kenntnisse im Bereich des Versicherungs- und Haftungsrechts, insbesondere in den Bereichen PI, D&O and Cyber, zu verschaffen.

Konkret werden den Absolventinnen und Absolventen die Fähigkeiten vermittelt, strategische Entscheidungen rund um das Thema Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung, selbstständig, aber teamorientiert, zu treffen. Diese Entscheidungen sollen sie vermitteln und im Unternehmen rechtlich und betriebswirtschaftlich adäquat umsetzen können.

Der Master of Laws ist so konzipiert, dass allen Absolventinnen und Absolventen der wirtschaftsrechtlichen, versicherungsrechtlichen und rechtswissenschaftlichen Studiengänge Zugang gewährt werden kann. Er soll ebenfalls für Absolventinnen und Absolventen betriebswirtschaftlicher und entsprechend hybrider Studiengänge mit nachweisbaren theoretischen und praktischen Kenntnissen im Bereich „Versicherungswesen“ geöffnet werden.

 

Berufsbild

Das Berufsspektrum ist äußerst weit. Klassische Tätigkeitsfelder für Absolventinnen und Absolventen sind zunächst Rechtsabteilungen in der Versicherungsbranche, die auf dem Gebiet der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung tätig sind. Dazu gehören die klassischen Versicherer, Versicherungsmakler*innen und Rechtsanwaltskanzleien. Zu nennen ist auch der Bereich der sogenannten „Verkammerten Berufe“, der sich mit Haftungs- und Deckungsfragen rund um die Rechtsanwalts-, Steuerberater-, Wirtschaftsprüfer-, Insolvenzverwalter*innen und Notartätigkeit beschäftigt. Zum anderen beschäftigt sich die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung mit dem Bereich der Organhaftung – der persönlichen Innen- und Außenhaftung von Vorständen, Aufsichtsräten, Geschäftsführer*innen von Kapitalgesellschaften.

Darüber hinaus besteht für eine Vielzahl von Dienstleistern, für Vereine sowie Verbände und Körperschaften ein Beratungsbedarf im Bereich der Vermögensschaden- Haftpflichtversicherung. Hier sind nur beispielhaft Unternehmensberater*innen, Interim-Manager*innen, Immobilienmakler*innen, Versicherungsvermittler*innen oder Gutachter*innen zu nennen.

 

Qualifikationsziele

Das Studiengangskonzept orientiert sich an fünf fachlichen Qualifikationszielen:

 

Zugangsvoraussetzungen

Zum Studium dieses Masterstudienganges ist berechtigt, wer

• einen Bachelorabschluss im Studiengang Versicherungswirtschaft/-wissenschaft, Wirtschaftsrecht, Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Wirtschaftswissenschaften sowie aus Kombinationsstudiengängen wie (Wirtschafts-)Informatik, (Wirtschafts-) Ingenieurwesen, (Wirtschafts-)Psychologie oder in vergleichbaren Studiengängen mit einer Mindestnote von 3,0 und einen ECTS-Rahmen von zweihundertundvierzig Creditpoints vorweisen kann

oder
• das Erste Juristische Staatsexamen in Rechtswissenschaften erfolgreich abgeschlossen hat

und
eine qualifizierte berufspraktische Erfahrung von in der Regel nicht unter einem Jahr nachweist.

 

Blended-Learning-Konzept

Beim „Flipped Classroom“ wird neu definiert, wie die Zeit während und außerhalb des Unterrichts genutzt wird, sodass das Lernen nicht von den Lehrenden, sondern von den Studierenden bestimmt wird. Daher ist der Studiengang Master of Liability, Risk & Insurance - PI/D&O/Cyber, LL.M. hervorragend zum Studium neben dem Beruf geeignet.

Im Flipped-Classroom-Modell wird die wertvolle Präsenzzeit für aktiveres, projektbasiertes Lernen genutzt, bei dem Studierende zusammenarbeiten und so das Fachthema tiefer zu durchdringen. Statt dass Lehrende die Unterrichtszeit darauf verwenden, Informationen zu vermitteln, wird dieser Arbeitsschritt nach dem Unterricht von den Studierenden erledigt, z. B. durch:

Studierende können auf diese breit gefächerten Ressourcen jederzeit nach Bedarf zugreifen. Lehrende können so mehr Zeit darauf verwenden, mit den einzelnen Lernenden zu interagieren. Nach dem Unterricht bestimmen die Studierenden über die Inhalte, die sie nutzen, über Lerntempo und -stil sowie darüber, wie sie ihr Wissen unter Beweis stellen.

Im Masterstudiengang Master of Liability, Risk & Insurance - PI/D&O/Cyber werden daher einmal im Monat (jeweils freitags und samstags) die Vorlesungen im Flipped Classroom durchgeführt. Studierende, die beruflich oder anderweitig an der Teilnahme der Präsenzvorlesung verhindert sind, können sich über Internet und Webcam in die Präsenzvorlesung einklinken und so daran aktiv teilnehmen.

Begleitend erfolgt das Studium sodann über unser E-Learning-System. Ziel der spezifischen Blended-Learning-Lernorganisation ist, dass die Studierenden den Lernstoff durch „Learning by Doing”, durch die kontinuierliche Lernbegleitung und das vernetzte Arbeiten in Lerngruppen besser verinnerlichen. Sie werden zu Gestalter*innen des Lernprozesses, die Dozentin, der Dozent versteht sich als „Enabler” und „Coach”.

 

Curriculum

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Kontakt/Bewerben

Studienberatung
Annekatrin Ilk, M.A.
Raum 004
Tel.: +49 (0) 221 20302-623
E-Mail: annekatrin.ilk@rfh-koeln.de
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RFH Studiengangsleiterin
Rechtsanwältin Friederike Scholz
Tel.: +0049 (0) 1729392568
E-Mail: friederike.scholz@rfh-koeln.de

 

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